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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 60,95 € |
60,85 € |
+0,10 € |
+0,16 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006602006 |
660200 |
- € |
- € |
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mg technologies Marktperformer 12.11.2003
Bankhaus Lampe
Roland Könen, Analyst des Bankhauses Lampe, bewertet die mg technologies-Aktie (ISIN DE0006602006 / WKN 660200) mit "Marktperformer".
Insgesamt hätten die publizierten Zahlen zum 30.9. unter den Erwartungen gelegen. Wie prognostiziert werde die Gesellschaft das Jahr 2003 zum "Reinemachen" benutzen, um möglichst alle Risiken aus dem Konzern vollständig zu verbannen. Das Jahresergebnis werde also neben der Konjunktur sowie dem negativen Währungseffekt auch durch viele Sondereffekte geprägt sein. Man gehe davon aus, dass das in Aussicht gestellte Jahresziel für das Vorsteuerergebnis eher am unteren Ende des Korridors von -150 bis -170 Mio. Euro liegen werde.
Man habe die Gewinn- und Verlustrechnung nochmals überarbeitet, werde diese jedoch erst an die neue Struktur anpassen, wenn die angestrebten Verkäufe auch tatsächlich eingetreten seien. Für 2003 habe man bislang die Aufwendungen, aber auch die Steuerposition zu hoch angesetzt, so dass man hier das Ergebnis je Aktie von -1,10 Euro auf -0,78 Euro revidiere. Für die Folgeperioden habe man u.a. die Umsatzschätzungen leicht nach unten angepasst. Demzufolge reduziere sich das Ergebnis je Aktie in 2004 von 0,91 Euro auf 0,81 Euro und in 2005 von 1,17 Euro auf 0,98 Euro.
Die Bewertungsmodelle - auf Basis der bestehenden Konzernstruktur - würden im aktuellen Kapitalmarktumfeld insgesamt eine faire Bewertung der Aktie zeigen. So errechne sich gegenüber den Peers lediglich ein leichter Bewertungsabschlag. Auf Basis des - konservativ gerechneten - Sum-of-the-parts-Modells für 2005, das schon die angestrebten Veränderungen in der Konzernstruktur berücksichtige, errechne man einen Fair Value von rund 12,00 Euro je Aktie. Die größten Werttreiber seien dabei ein erwarteter Verkaufserlös von 2,5 Mrd. Euro für Dynamit Nobel (+ solvadis) und damit ein Nettofinanzguthaben von ca. 1,3 Mrd. Euro sowie ein EBITDA für GEA in 2005 von rund 300 Mio. Euro (EV/EBITDA-Multiplikator von 8).
Man glaube, dass die Entwicklung der Aktie in näherer Zukunft auf der einen Seite stark von den Ergebnissen der Portfoliooptimierung und den Verkaufsbemühungen der Chemie-Sparte beeinflusst sein werde. Auf der anderen Seite würden sich die konjunkturellen Belastungen sowie die negativen Effekte der Währungsproblematik weiterhin nachteilig auf den Aktienkurs ausgewirkt. Insgesamt sehe man also, dass zum einen für eine weitere Aufwärtsbewegung der Aktie sicherlich die Phantasie, die der Wert zweifelsohne besitze, eine große Rolle spiele, aber zum anderen auch eine gewisse Unsicherheit dem gegenüber stehe. Das Kursziel, welches man aus der Sum-of-the-part-Bewertung der neuen erwarteten Struktur ableite, erhöhe man von bislang 9,50 Euro auf 12,00 Euro.
Die Analysten des Bankhauses Lampe stufen die mg technologies-Aktie daher weiterhin nur als Marktperformer ein, sehen jedoch, dass das Erreichen der Milestones, insbesondere der Verkauf der Dynamit Nobel, als Katalysator für den Kurs dienen kann.
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